Kammerorchester Plochigen
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Zum n�chsten Konzert am Sonntag, 31.03.2019 um 18 Uhr m�chten wir herzlich einladen! Zur Auff�hrung kommen diesmal unter anderem das Doppelkonzert für Violine, Violoncello und Orchester von Johannes Brahms.


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Herbstkonzert am 15. Oktober 2006
Plochingen: Konzert des Kammerorchesters

Um eine interessante Programmauswahl ist Bertram Schade nie verlegen: Auch diesmal bewegte er sich beim Konzert seines Kammerorchesters Plochingen in der Stadthalle jenseits ausgetretener Pfade der sinfonischen Konzertliteratur und stellte einer unbekannten romantischen Sinfonie zwei recht selten gespielte Solokonzerte gegenüber.
Eingangs gaben seine Sinfoniker mit der Ouvertüre zu Gioachino Rossinis Oper "Die Italienerin in Algier" eine gute Visitenkarte ab. Delikat gesetzte Pizziccati gaben Raum für kantable Bläsersoli, und das "con brio" gespielte Allegro mündete in eine fulminante Stretta. Auch Carl Maria von Webers "Konzert für Fagott und Orchester F-Dur op.75" ist ein wahrer Ohrwurm, zumal wenn ein Meister wie Ulrich Hermann das Solo bläst. Der Solofagottist des Württembergischen Staatsorchesters Stuttgart sorgte für gestochen scharfe Läufe und geschmackvolle Phrasierung. Dabei zog er gelegentlich das Tempo an und brachte damit das sonst konzentriert begleitende Orchester ins Schwitzen.


Federnde Artikulationen

Der wunderbar sonoren Kantabilität des Adagios ließ Hermann ein spritziges Rondo folgen, in dem er die Töne mit federnder Artikulation keck zum Tanzen brachte. Nach diesem bläserischen Parforceritt sorgten die meditativen Klangflächen von Antonin Dvoraks "Romanze für Violine und Orchester f-Moll op.11" für Beruhigung. Siegfried Härer, langjähriger Konzertmeister des Orchesters, zeichnete die Melodielinien mit edlem Ton spannungsvoll nach. Obwohl sich die Romanze weitgehend in den unteren Lautstärkebereichen bewegt, zeigte Härer in den wenigen Crescendi Mut zu dynamischer Expressivität und dramatischer Tonfärbung. Dabei konnte er sich auf seine Orchesterkollegen verlassen, die ihm aufmerksam sekundierten.


Komposition mit Längen

Mehr als einhundert Jahre schlummerte Eduard Francks "Sinfonie A-Dur op. 47" in den Archiven, bis sie zum Ende des vergangenen Jahrhunderts wieder zum Leben erweckt wurde. Dieses Opus kann es zwar bezüglich der Aufführungsdauer durchaus mit den großen romantischen Sinfonien von Johannes Brahms oder Robert Schumann aufnehmen, nicht jedoch in puncto Qualität.
Bertram Schade versuchte, mit zügigen Tempi die Längen der Komposition zu überspielen. Seiner gestischen Anfeuerung folgten die Musikerinnen und Musiker willig und spielten sich engagiert durch den Notentext. Das Resultat war eine respektable Leistung des Plochinger Amateurorchesters.

Esslinger Zeitung, 17. Oktober 2006, Rainer Kellmayer
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