Kammerorchester Plochigen
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Unser nächstes geplantes Konzert Sonntag , 11.10.2020 um 18 Uhr in der Stadthalle Plochingen geplant. Laut derzeitiger Corona-Ordnung kann es auch (mit beschränkter Zuschauerzahl) stattfinden. Änderungen werden rechtzeitig auf dieser Web-Seite bekannt gegeben.


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Der Held ist Tod die Musik klingt lange nach  

Plochingen: Kammerorchester meistert ambitioniertes Programm zu seinem 25. Geburtstag  

Genau genommen htte der Jubeltag noch gar nicht begangen werden drfen. Das Premierenkonzert des Plochinger Kammerorchesters jhrt sich nmlich erst am 15. Oktober zum 25. Mal. Gefeiert hat das Ensemble trotzdem. Was ist schlielich eine Woche in einem Vierteljahrhundert. Und seit seiner Grndung ist das Orchester den Kinderschuhen lngst entwachsen. Mit Bertram Schade steht der vierte Dirigent am Pult und in Plochingen und Umgebung ist das Kammerorchester angesehen und anerkannt. Das bewies auch das rege Interesse am Jubilumskonzert. Zwar waren die hinteren Stuhlreihen in der Stadthalle leer geblieben doch das Publikum wurde mit Klassik vom feinsten verwhnt. Den Anfang machte das Tripelkonzert in C-Dur fr Klavier, Violine, Violoncello und Orchester von Ludwig van Beethoven. Untersttzt wurde das Kammerorchester vom Turina-Trio. Dahinter verbergen sich mit der Pianistin Ursula Monter und der Cellistin Ulrike Eickenbusch erfahrene Musiker. Letztere gewann 1998 den internationalen Musikwettbewerb Carlo Soliva und spielte bereits in Saudi-Arabien. Komplettiert wurde das Trio durch den Dirigenten des Kammerorchesters, Bertram Schade. Dynamische Feinheiten arbeiteten die Solisten hervorragend heraus und wussten gut miteinander zu harmonieren. Genau hier lag nmlich das Problem. Da der erste Leiter des Ensembles, Rolf Beuchert, der fr Bertram Schade beim ersten Stck als Dirigent eingesprungen war, hinter dem Klavier stand, hatten die Solisten fast keinen Blickkontakt zum Dirigenten. Trotzdem gelang es den erfahrenen Musikern beinahe perfekt, mit dem Orchester zusammenzuspielen und zu harmonieren. So avancierte das Tripelkonzert zum ersten Hhepunkt des Abends. Bei seiner ersten Auffhrung 1808 in Wien hatte das Werk keine Begeisterungsstrme ausgelst. Der Kritiker der Leipziger Allgemeinen Musikalischen Zeitung kritisierte damals, das Stck sei fr Zuhrer, wir fr den Spieler, gleich ermdend. Das Kammerorchester bewies das Gegenteil.  

Zauber geht aufs Publikum ber

Beim Publikum stellte sich auch nach der Pause keine Mdigkeit ein. Denn da wurde mit der Symphonie Antar von Nikolaj Rimskij-Korsakov ein Werk aufgefhrt, das eher selten in den Konzertslen auf dem Programm steht. Programmmusik quasi, mit Elementen aus orientalischer Musik. Die Sinfonie erzhlt die Geschichte des Kmpfers Antar, der sich auf der Suche nach Ruhe in die Ruinen von Palmyra zurckzieht. Dort rettet er die Feenknigin vor einem Riesenvogel und diese verspricht dem Helden die drei hchsten Gensse: Rache, Macht und Liebe. Entrckt in der Umarmung der Fee stirbt der Held am Ende unter den Klngen des Hauptmotivs, gespielt von den Hrnern und Flten. Auch hier berzeugte das Orchester durch sein dynamisch feines Spiel. Die schwierigen und disharmonischen Passagen meisterte das Ensemble routiniert und lie den Zauber des Werkes auf das Publikum bergehen.

Mit viel Applaus bedacht und nach einer Zugabe verabschiedete sich das Kammerorchester nach knapp zwei Stunden Programm. Der Held Antar ist tot die Musik klingt noch lange nach. Bertram Schade und seine Musiker haben ein ambitioniertes Programm routiniert und stark gemeistert und lassen hoffen auf die folgenden 25 Jahre Kammerorchester.      

 

 Esslinger Zeitung, 11. Oktober 2005, Tobias Dorfer

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Wichtiger Hinweis: Wegen des Corona-Virus gilt folgender geänderter Probenplan:
Nach den Sommerferien (ab 15.9.) proben wir immer dienstags 19:30-22:00 im großen Saal des evangelischen Gemeindehauses in der Hermannstraße, Plochingen. Der Probentag ist für den 26.9. 10:00-17:00 geplant, Hauptprobe am 6.10. 19:00-22:00 und die Generalprobe am 10.10. 10:00-14:00 Uhr.





 
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