Kammerorchester Plochigen
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Nächste Veranstaltung
Unser nächstes geplantes Konzert Sonntag , 11.10.2020 um 18 Uhr in der Stadthalle Plochingen geplant. Laut derzeitiger Corona-Ordnung kann es auch (mit beschränkter Zuschauerzahl) stattfinden. Änderungen werden rechtzeitig auf dieser Web-Seite bekannt gegeben.


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Frhjahrskonzert am 13

Frhjahrskonzert am 4. Mrz 2005 in Uhingen

 

Arcangelo Corelli: Concerto grosso D-Dur op.6/1

Sergej Rachmaninow: Konzert fr Klavier und Orchester c-molll op.18

Felix Mendelssohn-Bartholdy: Symphonie Nr. 4 A-Dur op. 90 Italienische

 

Perfekter Diener des Werkes

Werke von Rachmaninow, Schumann, Corelli und Mendelssohn Bartholdy im Uditorium      

Vor einem begeisterten Publikum konzertierten der Pianist Jaroslaw Wakarecy und das von Bertram Schade dirigierte Kammerorchester Plochingen im Uhinger Uditorium Werke von Rachmaninow und Schumann.

 

Plochingen:  Trotz seiner glatten Beton-Wnde bot der fast voll besetzte Saal des Uditoriums eine brauchbare Akustik und erwies sich als gut geeignet fr ein sinfonisches Konzert. Und vor allem durch den bejubelten einheimischen Pianisten Jaroslaw Wakarecy wurde der Abend auch knstlerisch ein Erfolg.

 

Das 1901 vollendete zweite Klavierkonzert in c-moll op.18 gehrt zu den reifsten Werken Sergej Rachmaninows. Der Einfluss seines 33 Jahre lteren Landsmannes Tschaikowsky ist freilich nicht zu berhren, doch lassen sich auch schon Ausblicke auf den 25 Jahre spter komponierenden George Gershwin erkennen.

Souverner Klavierpart  von Beginn an, mit einem schwermtigen Fanfarenmotiv, war das Orchester prsent und blieb dem Solisten ein durchweg zuverlssiger Partner. Jaroslaw Wakarecy wiederum gestaltete den technisch hchst anspruchsvollen Klavierpart uerst souvern. Ohne je die Pose eines Tastentitanen einzunehmen, sah er sich als allerdings perfekter Diener des Werkes und trumpfte nur dort auf, wo es interpretatorisch angebracht war. Schwungvoll fhrte Bertram Schade sein Kammerorchester in das lyrische verhaltene Thema des zweiten Satzes (Andante sostenuto), das vom Pianisten ebenso kantabel aufgenommen wurde. Immer wieder entstanden klangliche Kostbarkeiten, wenn das Klavier mit einzelnen Instrumentengruppen im Duett musizierte. Dabei ist besonders das Spiel der Holzblser, der Bratscher und des Solohornisten zu loben. In der atemberaubenden Klavier-Kadenz mischten sich in einen langen Triller ganz sacht die zart spielenden Flten, und leise, als Trumerei, endet der stimmungsvolle Satz.

Schumanns Trumerei"

Im Finale arbeitet Rachmaninow mit sehr bravoursen Mitteln, was im Orchester nun doch zu einigen Unebenheiten fhrte. Das fiel jedoch nicht gro ins Gewicht, denn es gab auch wieder gelungene Passagen im Zusammenspiel mit dem Solisten, welcher schlielich mit Bravo-Rufen bedacht wurde und sich dafr mit einer weiteren Trumerei von Robert Schumann, bedankte.

Im Vergleich mit diesem Erlebnis wirkten die anderen Programmpunkte deutlich schwcher. Erffnet wurde das Konzert mit einem Concerto grosso von Arcangelo Corelli, der Nr.1 aus Opus 6 in D-Dur, bei dem das Trio der Concertino-Spieler herausragte. Die abschlieende Symphonie Nr. 4 in A-Dur von Felix Mendelssohn-Bartholdy wurde durch ein sehr verhaltenes Tempo ihres vorwrts drngenden Charakters beraubt und bte das im Beinamen versprochene Italienische weitgehend ein.

 

 

 

NWZ Gppingen, 8. Mrz 2005, Ulrich Schlecht

 

 

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Wichtiger Hinweis: Wegen des Corona-Virus gilt folgender geänderter Probenplan:
Nach den Sommerferien (ab 15.9.) proben wir immer dienstags 19:30-22:00 im großen Saal des evangelischen Gemeindehauses in der Hermannstraße, Plochingen. Der Probentag ist für den 26.9. 10:00-17:00 geplant, Hauptprobe am 6.10. 19:00-22:00 und die Generalprobe am 10.10. 10:00-14:00 Uhr.





 
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