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nächste Veranstaltung
Zum nächsten Konzert am Sonntag, 14.10.2018 um 18 Uhr möchten wir herzlich einladen! Zur Aufführung kommen diesmal unter anderem das Klarinettenkonzert von Wolfgang Amadeus Mozart.


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Frühjahrskonzert am 13

Frühjahrskonzert am 4. März 2005 in Uhingen

 

Arcangelo Corelli: Concerto grosso D-Dur op.6/1

Sergej Rachmaninow: Konzert für Klavier und Orchester c-molll op.18

Felix Mendelssohn-Bartholdy: Symphonie Nr. 4 A-Dur op. 90 „Italienische“

 

Perfekter Diener des Werkes

Werke von Rachmaninow, Schumann, Corelli und Mendelssohn Bartholdy im Uditorium      

Vor einem begeisterten Publikum konzertierten der Pianist Jaroslaw Wakarecy und das von Bertram Schade dirigierte Kammerorchester Plochingen im Uhinger Uditorium Werke von Rachmaninow und Schumann.

 

Plochingen:  Trotz seiner glatten Beton-Wände bot der fast voll besetzte Saal des Uditoriums eine brauchbare Akustik und erwies sich als gut geeignet für ein sinfonisches Konzert. Und vor allem durch den bejubelten einheimischen Pianisten Jaroslaw Wakarecy wurde der Abend auch künstlerisch ein Erfolg.

 

Das 1901 vollendete zweite Klavierkonzert in c-moll op.18 gehört zu den reifsten Werken Sergej Rachmaninows. Der Einfluss seines 33 Jahre älteren Landsmannes Tschaikowsky ist freilich nicht zu überhören, doch lassen sich auch schon Ausblicke auf den 25 Jahre später komponierenden George Gershwin erkennen.

Souveräner Klavierpart  von Beginn an, mit einem schwermütigen Fanfarenmotiv, war das Orchester präsent und blieb dem Solisten ein durchweg zuverlässiger Partner. Jaroslaw Wakarecy wiederum gestaltete den technisch höchst anspruchsvollen Klavierpart äußerst souverän. Ohne je die Pose eines Tastentitanen einzunehmen, sah er sich als – allerdings perfekter – Diener des Werkes und trumpfte nur dort auf, wo es interpretatorisch angebracht war. Schwungvoll führte Bertram Schade sein Kammerorchester in das lyrische verhaltene Thema des zweiten Satzes (Andante sostenuto), das vom Pianisten ebenso kantabel aufgenommen wurde. Immer wieder entstanden klangliche Kostbarkeiten, wenn das Klavier mit einzelnen Instrumentengruppen im Duett musizierte. Dabei ist besonders das Spiel der Holzbläser, der Bratscher und des Solohornisten zu loben. In der atemberaubenden Klavier-Kadenz mischten sich in einen langen Triller ganz sacht die zart spielenden Flöten, und leise, als Träumerei, endet der stimmungsvolle Satz.

Schumanns „Träumerei"

Im Finale arbeitet Rachmaninow mit sehr bravourösen Mitteln, was im Orchester nun doch zu einigen Unebenheiten führte. Das fiel jedoch nicht groß ins Gewicht, denn es gab auch wieder gelungene Passagen im Zusammenspiel mit dem Solisten, welcher schließlich mit Bravo-Rufen bedacht wurde und sich dafür mit einer weiteren „Träumerei“ von Robert Schumann, bedankte.

Im Vergleich mit diesem Erlebnis wirkten die anderen Programmpunkte deutlich schwächer. Eröffnet wurde das Konzert mit einem Concerto grosso von Arcangelo Corelli, der Nr.1 aus Opus 6 in D-Dur, bei dem das Trio der Concertino-Spieler herausragte. Die abschließende Symphonie Nr. 4 in A-Dur von Felix Mendelssohn-Bartholdy wurde durch ein sehr verhaltenes Tempo ihres vorwärts drängenden Charakters beraubt und büßte das im Beinamen versprochene „Italienische“ weitgehend ein.

 

 

 

NWZ Göppingen, 8. März 2005, Ulrich Schlecht

 

 

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Interesse? Wir proben immer dienstags 20:00-22:00 im Musiksaal des Gymnasiums Plochingen. Termin der ersten Probe für das nächste Projekt: 10.4.2018. Sie können sich jederzeit melden.
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